Taktische Flexibilität im FM

 

Vorwort

Die Zeiten, in denen man eine gute Taktik konstruierte und dann anschließend nur noch auf „Continue“ klicken brauchte, sind spätestens mit dem FM18 wohl vorbei. Anfänger würden sagen, dass so das Spiel weiter erschwert wird, während die Erfahrenen froh über die dauerhaftere Herausforderung sind.

Letztendlich ändert sich aber für den Spieler nichts: Man muss gewisse Zusammenhänge und Spielmechaniken verstehen, wenn man im FM erfolgreich sein möchte. Mit diesem Artikel möchte ich euch zeigen, wie ihr eure vorhandene Taktik mit wenigen Klicks umbaut, welche Alternativen sich bieten und welchen Einfluss die Mentalität auf die Formation nimmt.

Mit dem FM18 bin ich richtig auf den Geschmack gekommen, was „taktische Flexibilität“ angeht, da ich zuvor eher den Ansatz verfolgt habe, Taktiken alleine durch die Kombination aus Formation und Mentalität zu definieren. Mittlerweile weiß ich aber, dass man Formationen auch allein durch die Spielerrollen beeinflussen kann und das die Mentalität dem Ganzen nochmals einen anderen Dreh geben kann.

Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass die KI-Manager besser (wenn auch noch lange nicht perfekt) auf Entwicklungen während eines Spiels reagieren und entsprechend umstellen, was es noch nötiger macht, unsererseits auf taktische Entwicklungen reagieren zu können. Wer hat sich noch nicht darüber geärgert, wenn der Gegner in der Nachspielzeit zum Ausgleich kommt? Ein weiterer Faktor ist, dass es sich gegen ein 5-4-1 anders spielt, als gegen ein 4-3-3, von unterschiedlichen taktischen Vorlieben der jeweiligen Trainer mal ganz abgesehen.

Jede Formation hat ihre eigenen Stärken und Schwächen und mittlerweile ist jedes Team im „echten“ Fußball, das etwas auf sich hält, in der Lage während des Spiels zwischen verschiedenen Formationen zu wechseln, um so auf den Spielverlauf und/oder den Gegner zu reagieren. Also sollten wir uns auch mal daran machen, taktisch etwas flexibler zu werden.

 

Von einer Formation zur anderen

Fangen wir der Einfachheit halber mit der „Mutter aller Formationen“ an: dem 4-4-2 (Anm.: In den folgenden Screens sind erstmal nur die Positionen wichtig! Den Rollen werden wir uns später widmen.).

442Vergrößertes Bild

Meiner Meinung nach ist das 4-4-2 die ideale Taktik für FM-Neulinge, da sie nicht allzu schwer zum Funktionieren zu bringen ist und auch später viel Raum für Veränderungen und Experimente bietet.

 

Der nächste Schritt ist nun, eine erste Alternative zu dieser Formation zu suchen, ohne zu viele Veränderungen vorzunehmen. Am einfachsten können wir dies erreichen, indem wir einen Stürmer mehr in die Mitte und den anderen etwas diagonal nach hinten ziehen, was dann so aussieht:

4411Vergrößertes Bild

Optisch wirkt das 4-4-1-1 etwas defensiver als das 4-4-2, weshalb wir nun nach einer weiteren, etwas offensiveren, Formation suchen. Als Basis hierfür wird wieder das 4-4-2 verwendet und im ersten Schritt wie oben zu einem 4-4-1-1 umgebaut. Der zweite Schritt wird sein, die beiden offensiven Außenspieler jeweils eine Position vor zu ziehen, so dass wir ein weites 4-2-3-1 erhalten:

4231Vergrößertes Bild

Mit maximal vier Positionsänderungen erhält man zwei alternative Formationen und da die meisten Spieler im FM auf mehreren Positionen einsetzbar sind (viele Stürmer können im offensiven Mittelfeld spielen, viele Flügelspieler können eine offensivere Position einnehmen), ist man auch nicht unbedingt immer zum Auswechseln gezwungen.

Auch mit anderen Formationen kann man relativ einfach umstellen, zum Beispiel mit dem 3-5-2, welches ich meist so als Standardformation verwende:

3-5-2Vergrößertes Bild

Hier haben wir z.B. die Möglichkeit, die beiden Außenspieler im Mittelfeld eine, oder sogar zwei, Positionen zurückzuziehen (der Spieler im rechten Mittelfeld ist zwei Positionen zurück gewandert, der im linken eine), um die Balance der Formation in Richtung Defensive zu verändern:

5-3-2Vergrößertes Bild

Um zu einer etwas offensiveren Formation zu kommen, können wir beispielsweise, von unserem Anfangs-3-5-2 ausgehend, den Spieler aus dem defensiven Mittelfeld auf die zentrale, offensive Position ziehen:

3-4-1-2Vergrößertes Bild

Auch hier erreichen wir, mit wenigen Positionswechseln, jeweils einen anderen formationstechnischen Ansatz. Dieses Vorgehen lässt sich mit so ziemlich jeder Formation durchführen und wenn ihr entsprechend flexible Spieler in eurem Kader habt, dann solltet ihr unbedingt regen Gebrauch von den drei Taktik-Slots machen, denn so werdet ihr für die Gegner weniger berechenbar.

Das man durch das Verschieben einzelner Positionen zu einer anderen Formation kommt, ist sicher keine sonderlich bahnbrechende Erkenntnis und man verliert möglicherweise auch ein wenig Eingespieltheit. Doch durch Änderungen an der eigenen Formation können wir auf nötigenfalls auf gegnerische Stärken und Schwächen, die uns erst im Laufe eines Spiels auffallen, reagieren, ohne dabei unseren eigenen taktischen Ansatz über den Haufen zu werfen. Mit den richtigen, also: vielseitigen, Spielern im Kader kann man solche Formationswechsel sogar ohne Auswechslungen durchführen, was sich vielleicht nützlich erweisen kann, wenn man z.B. sein Wechselkontigent bereits ausgeschöpft hat.

Besonders für Neueinsteiger ist der Weg der „Trans-Formation“ interessant, da man so nach und nach seinen taktischen Horizont erweitern kann, ohne stets eine Taktik komplett neu aufbauen zu müssen. Beginnt man zudem noch mit recht einfachen Rollen (z.B.: AV, IV, ZM usw.) und tauscht diese nach und nach gegen kompliziertere (Kompletter Stürmer, Vertikaler Spielmacherr, Flügelverteidiger usw.) kann man sich ein gutes Wissen darüber, wie die einzelnen Rollen jeweils funktionieren und welche Auswirkungen die jeweiligen Dutys haben, aneignen.

 

Die Spielerrollen

Nachdem wir uns angeguckt haben, wie man Formationen hinsichtlich der Positionen umstellen kann, wenden wir uns nun einem Punkt zu, den ich besonders ins Herz geschlossen habe: Eine Formation umstellen, ohne die Formation umzustellen. Was erstmal komisch klingt, ist tatsächlich recht simpel umzusetzen: Nämlich über die Spielerrollen – allerdings ist es für dieses Vorgehen enorm wichtig, dass wir wissen, wie sich die unterschiedlichen Rollen jeweils verhalten – und damit meine ich nicht, dass wir die Kurzbeschreibung der Rolle, die recht vage gehalten ist, gelesen haben, sondern dass wir verstehen, was jede Rolle tatsächlich tut und wie sich unterschiedliche Dutys auf die jeweilige Rolle auswirken!
Im zweiten Kapitel haben wir aus dem 4-4-2 ein 4-4-1-1 gemacht, in dem wir die Positionen der beiden Stürmer verändert haben, ohne Ansicht der Rollen. Jetzt gehen wir einen anderen Weg: Wir ändern keine Positionen, sondern nehmen uns die Rollen des Sturmduos vor: Als „Standard-Sturmduo“ in einem 4-4-2 wäre z.B. ein „Advanced Forward – Attack“ in Kombination mit einem „Deep Lying Forward – Support“ ein guter Anfang. Der AF-A hält sich hauptsächlich im Strafraum auf, weicht aber bei Gelegenheit auch auf die Flügel aus, während der DLF-S sich eher fallen lässt und erst bei passenden Gelegenheiten in den gegnerischen 16er kommt (Die Dreiecke sollen sichtbar machen, welche Laufwege die jeweiligen Rollen ungefähr haben werden.), was dann in etwa so aussehen wird:

Standard-Sturmduo 442Vergrößertes Bild

Um aus dem 4-4-2 ein (asymmetrisches) 4-4-1-1 zu machen, müssen wir also einen Stürmer dazu bringen, sich hauptsächlich in Positionen aufzuhalten, von denen aus er für Torgefahr sorgen kann, während der andere Stürmer mehr aus der Tiefe kommen soll. Eine geeignete Kombination hierfür wäre beispielsweise ein Duo aus einem Poacher und einem Defensive Forward – Defense:

4411KonvertVergrößertes Bild

Der Poacher wird sich Lücken in der gegnerischen Abwehr suchen, um von dort aus zum Abschluss zu kommen, während der DF-D sich fallen lassen wird, um so die Abwehr auseinander zu ziehen.
Obwohl also als Sturmduo in einem 4-4-2 aufgestellt, wird durch die Rollen daraus ein (asymmetrisches) 4-4-1-1. Durch individuelle Anweisungen an die Spieler kann diese Form der Formationsänderung weiter verstärkt werden. Natürlich verhält sich dieses „falsche“ asymmetrische 4-4-1-1 anders, als wenn wir ein „echtes“ asymmetrisches 4-4-1-1 aufstellen, aber das ist ja genau das, was wir erreichen wollen: Taktische Flexiblität! Wir haben entweder die Möglichkeit ein echtes asymmetrisches 4-4-1-1 aufzustellen, oder ein „falsches“ asymmetrisches 4-4-1-1:

echtes4411Vergrößertes Bild
falsches4411Vergrößertes Bild

Selbstverständlich ist diese Art der Formationsbeeinflussung nicht nur auf die Stürmer beschränkt. Auch in der Abwehr (mit den Außenverteidigern) und im Mittelfeld ist ein ähnliches Vorgehen möglich. Um dies anhand eines Beispiels zu zeigen, bleiben wir bei unserem „falschem“ asymmetrischen 4-4-1-1: Verwendet man hier die passenden Rollen und Spieler-Anweisungen für die äußeren Mittelfeldspieler, kann man daraus ein „falsches“ 4-2-3-1 machen. Um dies zu erreichen könnten wir den rechten und linken Mittelfeldspieler z.B. mit einer „Attack“-Duty ausstatten, oder ihnen die Anweisung „Get Further Forward“ geben. Auch hier gilt: Dieses „falsche“ 4-2-3-1 wird sich nicht exakt so spielen, wie ein echtes 4-2-3-1, aber dieses „falsche“ 4-2-3-1 stellt eine gute Alternative zum 4-4-2 , welches wir ja als Ausgangspunkt verwendet haben, dar:

falsches4231Vergrößertes Bild

Die Methode, die Formation über die Spielerrollen und Dutys umzustellen, ist beispielsweise gut für Situationen geeignet, in denen sich beide Mannschaften neutralisieren: Beide Teams haben jeweils die andere Offensive im Griff und sind somit nicht in der Lage, in der Offensive Akzente zu setzen. Sind wir z.B. mit einem echten 4-4-2 gestartet, könnte es ein gutes Mittel sein, auf das „falsche“ 4-2-3-1 zu wechseln: Unser Plan für die Defensive ändert sich so nur geringfügig, während wir es offensiv mit einem anderen Ansatz versuchen.

Der Einfluss der Mentalität

Dieser letzte Abschnitt ist etwas losgelöst von den vorherigen zu betrachten, da die Mentalität nichts an den Rollen, den Dutys, oder der eigentlichen Formation verändert. Trotzdem bildet die Mentalität das eigentliche Rückgrat unserer jeweiligen Taktik. Wie Tery Whenett bereits in seinem Guide zur Mentalität geschrieben hat, sind die jeweiligen Bezeichnungen etwas missverständlich.
Deshalb und auch um Missverständnisse zu vermeiden, möchte ich kurz erklären, wie ich für mich persönlich den Begriff der Mentalität interpretiere: Damit mir bewusst wird, was die Mentalität in taktischer Hinsicht alles beeinflusst und welche Faktoren berücksichtigt werden sollten, setze ich „Mentalität“ mit „Risikofreude“ gleich. Durch diese Begriffsänderung mache ich mir klar, dass die Mentalität sich auf sämtliche Faktoren, die ich mit den Spieler- und Team-Anweisungen weiter beeinflussen kann, auswirkt.

Mentalität – Risikofreude

Contain = Kein Risiko

Defensive = Sehr wenig Risiko

Counter = Wenig Risiko

Normal = Normal

Control = Etwas Risiko

Attacking = Mehr Risiko

Overload = Brechstange

Spielen wir also beispielsweise mit „Attacking“ wird unser Team u.a. höher stehen, früher pressen, höheres Tempo in den Aktionen haben uvm. Mit „Defensive“(also: sehr risikoarmen Spiel) hingegen wird das Team eher langsam spielen, tiefer stehen usw. Aktivieren wir also z.B. auf „Defensive“ die Team-Instruction „Drop deeper“, wird unser ohnehin schon tiefstehendes Team sich noch weiter zurückziehen, oder während z.B. auf „Attacking“(also: sehr risikoreichem Spiel) die Aktionen schnell ausgeführt werden, wird durch die zusätzliche Anweisung „More Tempo“ die Geschwindigkeit noch mehr erhöht. Je nach Mentalität kann die Aktivierung einer Anweisung also den eigentlich gewünschten Effekt so weit verstärken, dass daraus ein unerwünschter Effekt wird.

Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns immer wieder bewusst machen, was „Mentalität“ bewirkt und die Anweisungen für das Team und die Spieler entsprechend wählen – was auch teilweise den Rat erklärt, nicht zu viele Anweisungen zu aktivieren.

Auch hinsichtlich der Formationen ist die Mentalität wichtig: So ist beispielsweise ein 4-4-1-1 schon eher defensiv angelegt, während ein 4-1-3-2 offensiver ist. Für die erste Formation eignen sich womöglich eher risikoreiche Mentalitäten, da die Defensive ja schon zahlenmäßig besetzt ist. Bei der zweiten Formation gilt das Gegenteil, hier wäre also eine etwas risikoärmere Mentalität anzuraten. Selbstverständlich kann man z.B.  ein 4-4-1-1 auch mit einer vorsichtigen Mentalität zum Funktionieren bringen – es ist eben, wie immer im FM, eine Frage, was für eine Art Fußball wir spielen möchten und wo wir unsere Prioritäten setzen.

Zum Schluss

Für eine gut funktionierende Taktik ist es wichtig, dass die drei Komponenten Mentalität, Formation und Spieler-Rollen im Einklang sind. Die Anweisungen für die Mannschaft und die Spieler haben lediglich die Aufgabe, gewisse Aspekte abzuschwächen, oder zu verstärken.
Falls Verwunderung darüber herrschen sollte, dass ich die Dynamik komplett außen vor gelassen habe, möchte ich dazu noch etwas sagen: Die Dynamik wird niemals alleine dafür verantwortlich sein, ob eure Taktik erfolgreich ist, oder nicht! Stimmt das Grundgerüst aus Rollen, Mentalität und Formation wird die Dynamik beinahe zur Nebensache.

Wie immer freue ich mich über euer Feedback.
Bis die Tage,

53bast1an

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5 Kommentare zu „Taktische Flexibilität im FM

  1. Sehr schöner Artikel! Es müssen nicht immer große Änderungen sein, um große Effekte zu erzielen – im Gegenteil. Kleine Stellschrauben, sinnvoll verändert, reichen in 99% der Fälle aus. Gut, dass du das hier so anschaulich darstellst!

  2. Hallo,
    sehr schön geschrieben und zusammengefasst. Ich glaube vielen fußballinteressierten ist das im Grunde auch klar. Manche FM spezifische begrifflichkeiten mal außen vor gelassen. Wo viele dann halt ins steau heln kommen ist zu erkennen, in welcher Situation ich wie umstellen. Ich würde hum Beispiel mich selbst als inzwischen erfahrenen Spieler bezeichnen, eine halbwegs brauchbare Taktik bekommen ich auch hin, ich verstehe auch wie Rollen, Mentalität und Dynamik zusammenspielen. Was mir aber nach wie vor große Probleme macht ist es auf den Gegner zu reagieren, wenn es mal nicht läuft. Ich habe so gut wie immer das Gefühl, dass meine Änderungen während des Spiels ins leere laufen. Beispiel gestern wieder, nach einer halben Stunde Spielzeit sehe ich und sagen die Statistiken, dass der Gegner mehr Ballbesitz hat und auch so guten Torchancen kommt, während ich nicht hinten raus komme. Also versuche ich gegenzusteuern. Push higher up, langsameres Spiel und retain possession. Mein Gedanke ist dabei, erstmal selbst den Ball zu haben, langsamer aufzubauen und so den Gegner aus dem Spiel zu nehmen. Passiert ist aber nichts. Die Statistiken haben aich nicht geändert und am Ende verliere ich verdient 0:1. Wie gesagt, mit einer Taktik die im Grunde funktionert. Ich glaube an sowas hängen viele. Wie erkennt man was man verändern muss.

    VG
    Volker

    1. Hallo Volker,
      erst einmal vielen Dank für dein Feedback. Ich kann dein Problem nachvollziehen, da es mir ähnlich ging – und manchmal auch immer noch geht: Nicht jedes Spiel kann man noch irgendwie drehen oder retten, auch eigene Umstellungen bei der Taktik greifen nicht immer.
      Dein Gedankengang in deinem Beispiel ist auch nachvollziehbar, zeigt aber auch das „Dilemma“. Ich persönlich hätte wahrscheinlich vollkommen anders reagiert (Tempo höher und direkteres Spiel). Wären meine Änderungen besser gewesen? Womöglich nicht, weil eben auch andere Faktoren (Moral der eigenen Mannschaft, Moral des Gegners, Fitness usw) eine Rolle spielen – und manchmal hat eben der Gegner einfach nur Glück, oder ist an diesem Tag einfach das bessere Team.
      Ein anderer Faktor, den du (unbewusst?) anreißt, ist auch der, dass man erstmal nach Gründen forscht, warum man verloren hat. Hat man verloren, weil der Gegner einfach besser war, oder hat man verloren, weil die eigene Taktik nicht gepasst hat? In meinem Kiew-Save habe ich gegen Real Madrid 0:3 verloren, war aber trotzdem zufrieden, weil die drei Gegentore einfach Pech waren: 2 Gegentore durch Standards und dann ein Konter, als ich offensiver geworden bin. Hingegen war ich nach einem 4:0 Sieg in der Liga auch schon höchst unzufrieden: Der Gegner war – auf dem Papier – deutlich unterlegen und all meine Tore waren reine Zufallsprodukte, die aus individuellen Fehlern des Gegners resultierten.

      Niederlagen sind nicht immer taktisch begründet und manchmal auch nicht zu erklären.

  3. danke erstmals für den Guide… eine kurze Einwende habe ich aber noch zum Thema Eigenfehler. Diese resultieren aber auch aufgrund einer guten Taktik zu 90% weil eben keine Anspielstationen frei sind, der Gegner unter Druck gesetzt wird, die Zwischenräumer immer gut besetzt sind oder sonst was. Es gibt nur einen kleinen Bruchteil der Tore die von hinten raus bis zum Torerfolg durchgespielt werden wohin entgegen zum Ballverlust die meisten Tore durch schnelles umschalten fallen.
    Selbst beim Tiki Taka wird solange der Ball verschoben bis ein Individueller Fehler passiert und den Impuls für einen erfolgreiche Aktion herbeiführt.

    Gravierende Eigenfehler ( stoppen, passen, Ballan – oder mitnähme) passieren hingegen sehr selten oder führen eher selten zu Toren als zb. Stellungsfehler die ja durch die Taktische Ausrichtung, Laufwege, etc erzwungen werden.

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